Schwimmende in-situ Sensoren für Wasserqualitätsmessungen im Gewässernetz

Problemstellung

In der Hydrologis ist es bisher immer noch nicht möglich, die Wasserqualität von Gewässern nicht nur an einzelnen Messstandorten zu messen, sondern kontinuierlich die Veränderung der Wasserqualität im Flusssystem zu erfassen. Dazu müssten es Sensoren geben, die mit dem Wasser im Fluss treiben und die gesammelten Daten entweder per Funk oder beim passieren einer Messeinrichtung weiter geben. Bisher ist jedoch noch nicht einmal bekannt, welche Informationen mit solch einem Sensor gesammelt werden könnten, bzw wie der Sensor gebaut sein muss, damit er so gut wie möglich im Fluss treiben kann.

Ziel der Arbeit

Aus vorhandenen Sensoren und Mikro-Datenloggern soll zuerst ein Sensorsystem gebaut werden, dass im Fluss schwimmt und die entsprechenden Grössen (z.B. Wassertemperatur, Einstrahlung, Lage) korrekt messen kann. Diese Prototypen sollen dann in einen überschaubaren Gewässer (z.b. Dorfbach zwischen Au und Freiburg) getestet werden und die Prototypen sollen dabei weiter optimiert werden.

Methode

Test von verschiedenen Systemen und Sensortypen um einen schwimmende Sensorplatform zu entwickeln. Dabei soll insbesondere auf Erfahrungen ind er Ozeanographie zurückgegriffen werden - dort werden ähnliche, aber sehr teuere Systeme schon länger verwendet. Die Sensoren sollen dann in verschiedenen schwimmenden Systemen getestet werden und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme im Labor, aber insbesondere in der Natur evaluiert werden.

Betreuung

Markus Weiler und Britta Kattennstroth

Kontakt

Markus Weiler markus.weiler@hydrology.uni-freiburg.de Tel. +49 (0)761 / 203-3530

Herausforderung

Sensorien, Datenlogger, Geländearbeit, Kreativität

Sprache

Deutsch oder Englisch

Literatur