Untersuchung zu Fließprozessen in einem neu aufgebauten Mesokosmos (zwei parallele Arbeiten)

Problemstellung

Gegenwärtig wird im Keller der Professur für Hydrologie ein neuer Gerinne-Mesokosmos aufgebaut. Hierbei handelt es sich um ein 1,8 x 0,5 x 0,5m großes Glas-Aquarium, das mit Kies und Sand befüllt ist. Die Kies-Schicht liegt auf einer gelochten Metallplatte, durch die eine aufwärts gerichtete Wasserströmung erzeugt werden kann, um das Einströmen von Grundwasser in ein alluviales Sediment zu simulieren. Im Sand sind Piezometer zur Entnahme von Wasserproben in verschiedenen Tiefen installiert. Ziel dieser Versuchsanlage ist es, den Stofftransport im Alluvium eines Fließgewässers unter verschiedenen Bedingungen zu beschreiben. Bevor der Stofftransport mit verschiedenen Tracern erforscht werden kann, müssen die hydraulischen Verhältnisse charakterisiert werden. Dies soll durch warmes Wasser und durch das Einspeisen von Kochsalz erfolgen. Die Messung erfolgt durch Sonden und durch eine Wärmebildkamera.

Während sich die erste Arbeit mit der Einspeisung von Salz und der Aufnahme der elektrischen Leitfähigkeit beschäftigt, wertet die zweite Arbeit das Verhalten von warmem Wassers aus.

Zielsetzung

Beschreibung des Fließmusters in einem neu-aufgebauten Gerinne-Mesokosmos unter der Verwendung von (1) warmem Wasser (Thermalphotographie) und (2) Kochsalz (elektrische Leitfähigkeit)

Methoden

Einspeisung von warmem Wasser mit definierter Salzkonzentration und Aufnahme von dreidimensionaler Verteilung von Leitfähigkeit und Temperatur. Wiederholung des Versuchs bei verschiedenen Durchflüssen.

Betreuung/Supervision

Jens Lange

Kontakt

Jens Lange jens.lange@hydrology.uni-freiburg.de

Sprache

Deutsch / Englisch